

Bei der Geberkonferenz am 19.11.2005 in Islamabad hat UNO-Generalsekretär Kofi Annan die Weltgemeinschaft eindringlich gebeten, die Überlebenden in Pakistan nicht im Stich zu lassen. „Wir müssen sicherstellen, dass das Erdbeben nicht mehr Menschen das Leben kostet, als es schon getan hat“, sagte er zu Beginn der Konferenz in Islamabad. Das Erdbeben sei eine „beispiellose Katastrophe“ gewesen und erfordere daher auch eine „beispiellose Reaktion“.
Im Moment ist es nötig, dass die internationalen Hilfsorganisationen wie Gebende Hände ihre Hilfe vor Ort verstärken, damit den rund drei Millionen obdachlosen Menschen geholfen wird, von denen viele immer noch Kälte und Schnee schutzlos ausgeliefert sind.
Der pakistanische Premierminister Shaukat Aziz machte klar, dass wegen des Winters die Hilfe ein Wettlauf mit der Zeit werde.
Die von der Geberkonferenz zugesagten mehr als fünf Milliarden Dollar Finanzhilfe werden überwiegend dafür gebraucht, Häuser und Straßen wieder aufzubauen, was Jahre dauern wird. Doch erfahrungsgemäß machen die von der internationalen Gemeinschaft tatsächlich gezahlten Beträge nur einen Teil der zugesagten Summen aus.