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Die Weltwirtschaftskrise und die steigenden Lebensmittelpreise haben die Lage für die Hungernden noch einmal dramatisch verschärft.

 

Weltweit verhungert alle 6 Sekunden ein Kind an Hunger (lt. Unicef). Das dürfen wir nicht hinnehmen!

 

15 Euro benötigen wir, um 50 afrikanischen Kindern eine nährstoffreiche Mahlzeit zu geben.

30 Euro kostet ein Nahrungsmittelpaket, das eine Familie vier Wochen vor dem Hungern bewahrt.

50 Euro helfen uns, ein Kind ein Vierteljahr zu ernähren.

 

Bitte haben Sie Erbarmen!

Spenden Sie hier.





Bonn, den 26.06.2010

 

Lieber barmherziger Mitmensch,

 

die Weltwirtschaftskrise und die steigenden Lebensmittelpreise haben die Lage für die Hungernden noch einmal dramatisch verschärft. Weltweit verhungert alle 6 Sekunden ein Kind (lt. Unicef). Das wollen und dürfen wir nicht hinnehmen!

 

Unsere Projektleiter aus allen Teilen der Welt berichten von traurigem Erfindungsreichtum! Der Hunger treibt die Menschen zur Verzweiflung.

 

Schlammkekse: Hungrig drängen sich beispielsweise die Kinder auf Haiti um ihre Mütter. Mit knurrendem Magen entreißen sie ihnen braune Kekse, die bitter und sandig schmecken. Ausgemergelte Mütter trocknen Lehm mit ein wenig Pflanzenöl und Salz in der Sonne – so können sie bei ihren Kindern und sich selbst das nagende Hungergefühl dämpfen. Etwas anderes, wirklich Eßbares, Nähr stoff reiches haben sie nicht. Wie lange kann ein Mensch auf diese Weise überleben?

 

Steine im Bauch: Ein kleines Mädchen krümmt sich mit krampfartigen Bauchschmerzen und wird völlig erschöpft in ein Krankenhaus gebracht. Dort muß sie notoperiert werden. Die Ärzte machen eine schreckliche Entdeckung: Das Mädchen hat Steine in ihrem Bauch. Sie hatte solch fürchterlichen Hunger, daß sie versucht hatte, ihn irgendwie zu stillen.

 

Einmal am Tag essen: Viele der Armen essen nur noch eine Mahlzeit am Tag und mischen das wenige Essbare mit Blättern, Erde oder Baumrinde. Eine Schale Reis können sie sich längst nicht mehr leisten. Viele Kinder werden immer schwächer, sie können sich kaum noch auf den Beinen halten.

 

Wer darf heute essen?: Um ihre Kinder vor dem Hungertod zu bewahren, verzichten viele Mütter und Väter oft selbst auf das Essen – was für eine schreckliche Vorstellung!

 

So darf einfach niemand leben, das ist unmenschlich. Doch durch die weltweite Finanzkrise gibt es immer mehr Hungernde, laut Welthungerindex nunmehr über eine Milliarde. Der Anstieg der Lebensmittelpreise um teilweise das Doppelte ist in vielen unserer Projektländer wie Kenia, Sambia, Äthiopien, Sudan, Uganda, Afghanistan, Mexiko, Nicaragua oder Haiti zur tödlichen Bedrohung geworden!

 

Wir müssen verhindern, dass Kinder monatelang nur Schlammkekse essen und daß kleine Mädchen in ihrer Verzweiflung Steine schlucken. Die Kleinen brauchen Reis, Bohnen, Mais und Brot! Ein hungriges Kind benötigt so wenig, um satt zu werden. Aber ohne uns haben viele der Kleinen keine Chance, dem Hungertod zu entkommen.

 

Es kostet 15 Euro, um 50 Kindern in Afrika eine nährstoffreiche Mahlzeit zu geben.

Wir wollen Nahrungsmittelpakete im Wert von 30 Euro packen, die eine Familie vier Wochen lang vor dem Hungern bewahren.

Schon 50 Euro können ein Kind ein Vierteljahr lang ernähren!

 

Für die Kinder geht es um Leben und Tod. Wir wollen nicht tatenlos zusehen, wie immer mehr Mädchen und Jungen sterben, weil sie nicht genug zu essen haben!

 

Mit hoffnungsvollem Gruß,

Ihr

Prof. Dr. theol. Thomas Schirrmacher

Vorsitzender von Gebende Hände

 

PS: Eins von vier Kindern in Entwicklungsländern ist unterernährt. Schnelle Hilfe ist das Gebot der Stunde!

 

Die Zeit drängt. Bitte helfen Sie noch heute!


 

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